Durch das Yin-Prinzip zur Harmonie

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Wieso wir das Yin-Prinzip für Frieden und Nachhaltigkeit brauchen.

Die aktuellen Geschehnisse in der Welt, die in der Form von kultureller Entwurzelung von Menschen, Einschränkung der Grundrechte der Bürger und wirtschaftlichen Verwerfungen erscheinen, können als Folge der Dominanz des Yang-Prinzips (bei uns auch als das Männliche Prinzip bekannt) gesehen werden. Die Rückbesinnung auf die Kraft und die Qualitäten des Yin-Prinzips, welches unter anderem für Liebe, Gemeinschaft und Nachhaltigkeit steht, und dessen Förderung in Politik, Gesellschaft und in jeder und jedem von uns ist nötiger denn je.

Der Philosoph Wilhelm Schmid schrieb in seinem 2004 erschienenen Buch «Mit sich selbst befreundet sein»:

"Moderne ist eine Auflösung von Zusammenhängen und somit von Sinn. Die Befreiung von inneren und äußeren Bindungen und Beziehungen führt zur Erfahrung des «Nihilismus». (...) Es zeichnet sich eine Zwischenzeit ab, die, der auffälligen Häufung einer unscheinbaren Vorsilbe folgend, die «Re-Zeit» genannt werden kann: Retrospektiven, «Retros», allerorten. Was zunächst Rezyklierung (Recycling) im ökologischen Kontext war, auch Renaturierung, etwa von Flüssen, Reduktion, etwa von Schadstoffen, oder Rekonstruktion, etwa von historischen Gebäuden, Renaissance von diesem und jenem, zuweilen auch nur ein «Remake», führt schliesslich zur Reorganisation und zu grundlegenden Reformen, vorausgesetzt, diese können refinanziert werden, denn ökonomisch droht die Rezession."

Diese Rückbesinnung steht für das Yin-Prinzip, welches schon seit einer Weile als Gegenbewegung zu den extremen Yang-Tendenzen in der Epoche der Privatisierung, Individualisierung und Industrialisierung spürbar ist.

Die Rückkehr und Chancen des Yin-Prinzips

Michael Friedrich Vogt sprach mit Inaqiawa, Autorin und schamanische Heilerin, über die Rückkehr des "Weiblichen Prinzips" und die Chancen für unsere Gesellschaft.

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