Zweiter Weltkrieg: Warum Japan wirklich kapitulierte

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Japan kapitulierte im Zweiten Weltkrieg aufgrund der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. So steht es in unseren Geschichtsbüchern. Der wahre Grund könnte aber ein anderer gewesen sein.

Zwei Riesen, ein Zwerg

Laut einer neuen These hatten die beiden Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki der US-Amerikaner das Ziel, die Auswirkungen von A-Bomben im wirklichen Umfeld zu testen und den Russen ihre Macht in Fernost zu demonstrieren. Japan, militärisch längst geschlagen, war zu Friedensverhandlungen bereit und setzte auf die Vermittlung durch die bislang neutrale Sowjetunion. Als diese dann in den Krieg eintrat, sah sich Japan mit zwei übermächtigen Gegnern konfrontiert, was der eigentliche Grund für dessen Kapitulation gewesen sei. Zu diesem Schluss kommt der NDR-Reporter Klaus Scherer in seinem neuen Buch.

Mehr darüber im Schweizer Tagesanzeiger vom 3. August 2015.

Literatur

  • Nagasaki. Der Mythos der entscheidenden Bombe, von Klaus Scherer. 256 Seiten mit Abbildungen, Hanser-Verlag, Berlin, ISBN 978-3446249479

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