Eigentlich ist es gut, daß die Menschen unser Banken- und Wirtschaftssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.

– Henry Ford (1863-1947)

Federal Reserve - eine Privatbank

Eines der wohl bestgehüteten Geheimnisse, welches an keiner Universität gelehrt wird, ist die Tatsache, dass die amerikanische FED (Federal Reserve Bank) keine staatliche Einrichtung, sondern eine Privatbank ist, die im Jahre 1913 gegründet wurde.

Der Plan wurde 1910 auf JekyIl-Island (Bundesstaat Georgia) beschlossen. Der Gesetzentwurf der privaten Bankiers (Aldrich-Plan) sah die Errichtung einer Zentralbank (Federal Reserve) vor. Unter der Führung der beiden Großfinanzgruppen Rothschild und Rockefeller gelang es, eine private Zentralbank zu schaffen, mit dem Recht eigenes Geld auszugeben, welches gesetzliches Zahlungsmittel wurde und wofür anfangs noch die amerikanische Regierung garantieren musste.

Zu diesem Zeitpunkt waren die wichtigsten Aktienbesitzer der FED:

  • Die Rothschildbanken in Paris und London
  • Rockefellers Chase Manhattan Bank in New York
  • Goldman Sachs Bank in New York
  • Lazard Brothers Bank in Paris
  • Israel Moses Seif Bank in Rom
  • Lehman Bank in New York
  • Kuhn Loeb & Co. Bank in New York

Dieses Unterfangen dürfte gegen die amerikanische Verfassung verstoßen haben. Article 1, Section 1 and Section 8 der US-Verfassung besagen nämlich mit aller Deutlichkeit: Das alleinige Recht des Gelddruckens liegt beim Staat!

Mit der Gründung der FED haben die damaligen US-Politiker als Erfüllungsgehilfen eines Konsortiums internationaler Bankiers jedoch ihre Macht an diese abgegeben.

Ebenfalls 1913 wurde der 16. Zusatzartikel zur amerikanischen Verfassung verabschiedet, der es nun der Regierung ermöglichte, das persönliche Einkommen der US-Bürger zu besteuern. Damit hatten sich die internationalen Bankiers den indirekten Zugriff auf das Privatvermögen der amerikanischen Staatsbürger verschafft. Die Privatbank FED funktioniert nach einem ganz einfachen Prinzip: sie produziert "Federal-Reserve-Noten" = Dollarscheine, diese werden dann für Obligationen (Schuldverschreibungen) an die US-Regierung verliehen, die dann der FED als Sicherheit dienen.

Diese Obligationen werden von der FED gehalten, die wiederum jährliche Zinsen darauf bezieht. Die Zinszahlungen durch den US-Steuerzahler steigen stetig an und dabei hat die FED nur der US-Regierung Geld geliehen und dafür die hohen Zinsen kassiert. Ihre Gegenleistung: farbig bedrucktes Papier namens Dollar. Der Kongressabgeordnete Charles A. Lindberg Senior (1907-1917), der Vater des berühmten Fliegers, nannte dieses Gesetz: „Das schlimmste Gesetzesverbrechen aller Zeiten. Das Finanzsystem ist einer Gruppe übergeben worden, die nur auf Profit aus ist. Das System ist privat und wird nur zu dem Zweck benutzt, aus dem Gebrauch des Geldes anderer Leute den größtmöglichen Profit zu erzielen.“

Am 21.11.2002 gab mittlerweile auch der jetzige US-Notenbankchef Ben Bernanke unumwunden zu: „Die US-Regierung verfügt über die Technologie, genannt Druckerpresse (oder heute ihr elektronisches Äquivalent), die ihr die Produktion so vieler US-Dollar erlaubt, wie sie wünscht — und das ohne Kosten.“

Dieses für die Initiatoren lukrative System hat zur Folge, dass seit Gründung der FED die Kaufkraft des Dollars um ca. 98% zurückgegangen ist.

Die von der FED selbst bestimmte Höhe der Geldumlaufmenge „M3“, wird seit März 2006 nicht mehr veröffentlicht. Sie wurde zum offensichtlichen Problem: Denn während sich in den letzten 30 Jahren die Gütermenge der Welt nur vervierfachte, hat sich die Geldmenge um das Vierzigfache vermehrt.

Das interessante dabei ist, dass dieser Schwindel kaum jemandem auffällt. Hinzu kommt, dass die FED durch die Obligationen der US-Regierung das Pfandrecht, staatlich und privat, auf den Grundbesitz der gesamten Vereinigten Staaten von Amerika hat. Zahllose Gerichtsverfahren, um das FED-Gesetz rückgängig zu machen, waren bislang ohne Wirkung.

Der erste, der es versuchte, war Präsident John F. Kennedy. Er wollte, kurz vor seiner Ermordung durch einen angeblich verrückten Einzeltäter, den Grundstein dafür legen, dass die US-Regierung wieder ihr eigenes, schuldenfreies Geld herausgeben kann. Damit wäre sie nicht auf durch Kreditaufnahme geschöpftes Geld angewiesen.

Am 4. Juni 1963 unterzeichnete John F. Kennedy ein präsidiales Dokument "Executive Order Number 11110", womit er das frühere Dokument "Executive Order Number 10289", mit dem am 23.12.1913 die Gründung der "Federal Reserve" beschlossen wurde, außer Kraft setzte. Präsident Kennedy wollte die Herstellung von Banknoten wieder in die Gewalt des Staates zurückzubringen. Er beabsichtigte, dem US-Kongress die selbstverständliche Macht zurückzugeben und das Staatsgeld zum Wohle der ganzen Nation zinslos in den Geldkreislauf der USA einzubringen?

Es gibt Vermutungen, dass die erste Amtshandlung seines Nachfolgers, Lyndon B. Johnson, die war, auf dem Rückflug von Dallas nach Washington, noch im Präsidentenflugzeug, die "Executive Order Number 11110“ rückgängig zu machen.

Mittlerweile versuchen immer mehr Staaten sich dieses Betruges zu entziehen, indem sie ihre Handelsbeziehungen auf Euro-Basis umstellen wollen. Der Irak hatte Ende 2000 damit begonnen, sein Öl gegen Euro statt gegen US-Dollar zu verkaufen. Ferner stellte er seine nationalen Devisenreserven auf Euro um. Wären andere Ölstaaten dem Beispiel des Iraks gefolgt, hätten die USA enorme Verluste hinnehmen müssen.”

Unter diesem Gesichtspunkt sind auch die Konflikte mit dem Iran und Syrien zu verstehen.

Mittlerweile ist es soweit, dass selbst der ehemalige Notenbankchef, Alan Greenspan, offen erklärt: „Das US-Bankensystem ist voller Betrug, und wir benötigen viel schärfere Gesetze gegen den Betrug. Es wurden Sachen gemacht, die waren sicher illegal und in manchen Fällen ganz kriminell. Betrug ist eine Tatsache. Betrug schafft große Instabilität in den kompetitiven Märkten?“ Und damit drückte er das aus, was der US-Kongressabgeordnete, Ron Paul, schon vor Jahren über die FED sagte: „Sie (die Federal Reserve) ist eine unmoralische Institution, weil wir dieser heimlichtuerischen Einrichtung die Befugnis gegeben haben, Geld aus dem 'Nichts' zu erschaffen - und wenn Sie oder ich so etwas täten, würde man uns als Geldfälscher brandmarken - so, warum also haben wir dieses Falschgeld legalisiert?“

Damit hat Ron Paul Recht: Wenn der Bürger Geld druckt, dann wird es als Fälschung bezeichnet und mit aller Härte des Gesetzes bestraft. Wenn die Notenbank es macht, dann wird es als „Erhöhung der Geldmenge“ bezeichnet.

Interessant ist, dass der Druck einer 100-Dollar-Note die FED lediglich einige Cents kostet. Der Staat verschuldet sich im Gegenzug dazu bei der FED für diese Note mit 100 Dollar. Darüber hinaus ist der Staat, und somit der Bürger, auch noch dazu verpflichtet, für diese geborgte Banknote Zinsen zu zahlen.

Es gab Zeiten, als Politiker für Fehlentscheidungen noch späte Reue zeigten, auch wenn es kurz vor ihrem Tod war. Präsident Woodrow Wilson, mit dessen Hilfe das Federal-Reserve-System eingeführt wurde, bereute später indem er sagte „Unsere große Industrienation wird durch ihr Kreditsystem in Schach gehalten. Das Wachstum der Nation und all unsere Angelegenheiten sind in den Händen von einigen wenigen Männern.“

Und kurz vor seinem Tod soll er gesagt haben: „Er sei getäuscht worden und habe sein Land betrogen.“

Die Knechtschaft durch das Kreditsystem, von dem Wilson sprach, beruht auf dem Zinseszins und damit auf dem exponentiellen Wachstum.

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